Konstruktionen
Sämtliche HDB Konstruktionen sind auf die Erfordernisse der jeweils möglichen jagdlichen Situation zugeschnitten. Eine einzige Konstruktion kann nicht für alle Kaliber, Gewichte und Patronen optimal sein. Wählen Sie unten eine Karte aus, um mehr über die jeweilige Konstruktion zu erfahren.
Vorwort
Sämtliche Entwicklungen sind auf die Erfordernisse der jeweils möglichen jagdlichen Situation zugeschnitten. Beachten Sie hierzu auch die Empfehlungen zu den Ladedaten.
Jedem interessierten Jäger sollte bewusst sein, dass eine einzige Konstruktion nicht für alle Kaliber, Gewichte und Patronen optimal sein kann, zum Beispiel 5,6 mm mit 2,9 Gramm bei 1050 Metern pro Sekunde und .45-70 Gov. mit 20 Gramm bei nur 600 Metern pro Sekunde.
Bedenken Sie bei Ihrer Geschosswahl also genau, welches Geschoss für Ihren Einsatzzweck infrage kommt. Ein Wundergeschoss werden Sie hier nicht finden, denn eine hohe Tötungswirkung ohne jede Beeinträchtigung des Wildkörpers gibt es nicht. Ein Geschoss, das sofort tötet, also ohne Fluchtstrecke, ohne Hämatome und ohne jegliche Wildpretzerstörung, ist eine Wunschvorstellung und existiert nur auf dem Papier, meist begleitet von bunten Bildern und Statistiken. Wäre es tatsächlich so einfach, ein Stück Metall zu formen und ein Loch hineinzubohren, würden längst alle namhaften Hersteller ein solches Geschoss im Angebot führen.
Wer jedoch ein Geschoss sucht, das ein Optimum an Zuverlässigkeit, Wirkung, Flugverhalten sowie Waffen und Schützenverträglichkeit bietet, wird hier fündig.
Anmerkung: Alle Geschosse im Sortiment tragen eine schwarze Beschichtung. Die abgebildeten kupferfarbenen Geschosse stammen aus Testserien und waren noch unbeschichtet, am Zielverhalten ändert das nichts. Zudem ist es sehr schwierig, Geschosse aus dem Wildkörper zu bergen, da sie bei richtiger Handhabung, wenn überhaupt, nur bei Frontalschüssen auffindbar sind.
Bei den Zielmedien wurden ausschließlich international anerkannte Materialien in Proportionen verwendet, die das zu bejagende Wild realistisch simulieren. Für Selbstversuche eignen sich weder Holz, Stroh noch Sand, auch wenn manche Fachleute einen Holzblock beschießen, um ein deformiertes Teilmantelgeschoss zu präsentieren. Nehmen Sie zum Testen stattdessen Telefonbücher und weichen Sie diese mindestens 24 Stunden vollständig unter Wasser ein. Das Geschoss muss ausschussseitig mit reiner Baumwollwatte aufgefangen werden, dieser Versuch liefert im Verhältnis zum Aufwand die aussagekräftigsten Ergebnisse. Holz, Spanplatten, Kunststoff, Stahlbleche und sogar Verbundglas durchschlägt selbst das 5,6 mm HDB fast unversehrt. Sobald jedoch flüssigkeitsgefüllte Ziele dahinter liegen, spricht das Geschoss schlagartig an. Für die Unempfindlichkeit gegenüber Hindernissen wie Ästen oder Getreidehalmen ist das mit Sicherheit von Bedeutung.